ANDRÉ WAGNER · FOTOKÜNSTLER
Fotografie jenseits des sichtbaren Spektrums.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten erforscht André Wagner mit Infrarotfotografie, Langzeitbelichtung und nächtlichem Licht, wie Zeit, Erinnerung und spirituelle Erfahrung sichtbar werden.
Seine großformatigen Werke entstehen auf Reisen, an heiligen Orten, in Landschaften und urbanen Zwischenräumen. Sie wurden in Museen und Galerien gezeigt, befinden sich in öffentlichen und privaten Sammlungen und werden als streng limitierte, signierte Editionen veröffentlicht.
„Zauberwald“, Zürich · Kunst am Bau für Mobimo AG
Ausstellungen unter anderem im Kunstmuseum Moritzburg Halle und im Albertinum Dresden · Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie DGPh · Kunst am Bau für Mobimo in Zürich
Ich glaube, dass unsere Wahrnehmung erst am Anfang steht.
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Eigenständige Werkserien
Über zwei Jahrzehnte kontinuierliche künstlerische Arbeit.
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In Museen und Sammlungen
Vertreten in öffentlichen Institutionen und internationalen Privatsammlungen.
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Streng limitierte Editionen
Handsigniert, zertifiziert und in kleinen Auflagen erhältlich.
Ausgewählte Werkserien
Drei Wege, Licht zu sehen.
Infrarot, Nacht und Langzeitbelichtung bilden unterschiedliche Farbräume meiner Arbeit.
Themen und Perspektiven
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Infrarotfotografie macht nicht einfach Unsichtbares sichtbar. Sie stellt infrage, ob unsere gewohnte Wahrnehmung tatsächlich die Wirklichkeit zeigt – oder nur einen kleinen Ausschnitt davon.
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Durch Langzeitbelichtung wird Zeit nicht angehalten, sondern verdichtet. Bewegung, Licht und Vergänglichkeit hinterlassen Spuren, die dem einzelnen Augenblick verborgen bleiben.
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Seit vielen Jahren arbeitet André Wagner in Indien und an spirituell geprägten Orten. Seine Fotografien dokumentieren keine Religion. Sie untersuchen, wie Erfahrung, Erinnerung und Atmosphäre ein Bild formen.
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Bei Kunst-am-Bau-Projekten entstehen Motiv, Format und Material im Dialog mit dem Raum. Die Fotografie wird nicht nachträglich hinzugefügt, sondern verändert Wahrnehmung, Licht und Bewegung innerhalb der Architektur.
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Digitale Zertifikate und Blockchain-Technologie eröffnen neue Möglichkeiten, Herkunft, Limitierung und Besitzgeschichte eines Kunstwerks nachvollziehbar zu dokumentieren.
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Kooperativ, ehrlich und direkt. Wir sind da, um den Prozess zu begleiten, Ideen einzubringen und die Dinge voranzutreiben.
Künstlerische Haltung
Farbe ist keine Oberfläche.
Sie ist eine Kraft.
Mich interessieren Licht und Farbe als eigene Sprache. Die Nacht und das Infrarotspektrum besitzen jeweils ihr eigenes Gleichgewicht und ihre eigene Spannung.
Meine Fotografien laden dazu ein, den vertrauten Blick zu verlassen und die Welt bewusster zu empfinden.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten entstehen meine Arbeiten auf Reisen, in Landschaften und an Orten des Übergangs.
André Wagner
Manche Werkserien begleiten mich über viele Jahre. Nicht weil ich einen Ort dokumentieren möchte, sondern weil sich seine Bedeutung erst mit der Zeit verändert.
Werke in Museen und Sammlungen
Wenn Fotografie Teil der Architektur wird.
Für das Zürcher Projekt „Zauberwald“ wurde die Fotografie nicht nachträglich als Dekoration eingesetzt. Format, Materialität und räumliche Wirkung wurden im Dialog mit Architektur, Licht und Bewegung entwickelt.
Das Werk verändert den Ort nicht durch eine laute Inszenierung, sondern durch Farbe. Der rote Wald erzeugt Spannung zur sichtbaren Betonarchitektur und öffnet innerhalb des Gebäudes einen zweiten Wahrnehmungsraum.
Für standortspezifische Projekte entwickle ich Motiv, Format und Material im Dialog mit Architektur, Licht und Bewegung. Ein Werk soll nicht lediglich im Raum hängen, sondern seine Wahrnehmung verändern.
Kunst am Bau
Journal der eigenen Sicht
Gedanken über Licht, Farbe, Reisen und die Entstehung meiner Arbeiten.
Im Journal schreibe ich über die Entstehung meiner Arbeiten, über Reisen und Orte, die meinen Blick verändert haben. Es ist ein Raum für Gedanken über Licht, Farbe, Verantwortung und die Frage, welchen Wert Bilder in unserer Zeit besitzen.


Warum wirken manche Orte auf uns stärker als andere?
In diesem Artikel reflektiert Fotokünstler André Wagner über Reisen, Wahrnehmung und die überraschende Idee der Astrocartography – eine Perspektive, die neue Fragen darüber eröffnet, warum bestimmte Landschaften unsere Kreativität und unseren Blick auf die Welt verändern können.