Japan
Fushimi inari-tasisha 10, Japan
2016
Werkbetrachtung
Rote Torpfosten und Querbalken folgen in enger Wiederholung aufeinander. Der Weg unter ihnen führt in die Bildtiefe, begleitet von dunklen Sockeln und schrägen Schatten. Schriftzeichen auf den Pfosten bleiben als zusätzliche vertikale Strukturen erkennbar. Das intensive Rot füllt den größten Teil des Bildes; kleine dunkle Öffnungen erlauben einen Blick über das vorderste Tor hinaus.
Die räumliche Wirkung entsteht aus einem wiederholten Rahmen, der sich mit zunehmender Entfernung verkleinert. Jeder Durchgang verspricht einen nächsten und hält den Blick in Bewegung. Die Aufnahme kann so als Betrachtung einer Schwelle gelesen werden, die nicht einmalig überschritten wird, sondern sich fortlaufend erneuert. Architektur wird zum sichtbaren Rhythmus des Weitergehens.
Angaben zu Format und Edition
| Größe Werk | 108 × 144 cm |
| Auflage | 5 Exemplare (+ 2 AP), hier Nr. 1 |
| Jahr: | 2016 |
Angaben aus dem Werkarchiv. Aktuelle Ausführung und Verfügbarkeit bitte persönlich bestätigen lassen.
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