Water
Kyoto Train Station
2016
Werkbetrachtung
Rote Signallichter und gelbschwarze Markierungen stehen vor niedrigen Gebäuden mit unterschiedlich geformten Dächern. Weiße Straßenlinien schneiden quer durch den dunklen Vordergrund. Darüber spannt sich ein Netz feiner Leitungen. Das rote Licht färbt Teile der Umgebung mit und gewinnt dadurch mehr Raum als die kleinen Leuchten selbst. Die Szene bleibt menschenleer, aber voller Hinweise auf geregelte Bewegung.
Der Übergang wird als Ort des möglichen Anhaltens sichtbar. Linien, Schranken und Signale organisieren ein Geschehen, das im Bild nicht vollständig erscheint. Die verschiedenen Maßstäbe der Häuser stehen neben dem abstrakten Code der Verkehrszeichen. So begegnen alltäglicher Wohnraum und öffentliche Regelung einander auf engem Raum. Der Blick kann die Anordnung lesen, ohne zu wissen, wer als Nächstes passieren wird oder wie lange der sichtbare Zustand dauert.
Angaben zu Format und Edition
| Größe: | 63 x 84 cm, Edition 1/7 + 2AP |
| 81 x 108 cm, Edition 1/5 + 2AP |
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| 108 x 144 cm, Edition 1/5 + 2AP |
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| Jahr: | 2016 |
Angaben aus dem Werkarchiv. Aktuelle Ausführung und Verfügbarkeit bitte persönlich bestätigen lassen.
Persönliche Beratung
Werk, Raum und Ausführung.
Was beschäftigt dich an diesem Werk? Ich nehme mir Zeit für deine Fragen, seine Entstehung und seinen Platz in einer Sammlung. Gemeinsam betrachten wir Unterschiede zu anderen Arbeiten und das Zusammenspiel mit Raum, Licht und Architektur.
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